Informationen zum “Ärzteparadies Frankreich”

 Für Kollegen  in Deutschland:  eine Alternative

Für alle: Ideen zu einer Reform des Gesundheitswesens

 Ist etwas wichtiger als Freunde (pps) ?!?  Quoi de plus important que l’amitié (pps) ?!?

  Möchten Sie mehr wissen?

Dann schreiben Sie mir doch!

Meine private Adresse ist
Dr. Wolfgang B. Lindemann
19, rue du Docteur Pierre Schmidt
F - 67113 Blaesheim

       eMail Website B 1

Telephon aus Deutschland  0033 3 88 19 91 02
(bevorzugt abends nach 21:00)
 
Sie können bei mir hospitieren bzw. als Student famulieren.

Raketentest A 1

Bisher haben fast  zwei Dutzend Kollegen bei mir hospitiert und drei Studenten famuliert.

Albert Schweitzer A 1

Modellraketen-Wettbewerb im Jardin d’Europe am Rhein in Straßburg

Heisler August B 3

Die Hälfte von ihnen haben wir während einer solchen Hospitation so weit vorbereiten können, dass sie ihre erste Praxisvertretung in Frankreich machen konnten - bei mir, und anschließend waren sie “fit”, in anderen Praxen zu vertreten.
Ein noch größere Anzahl  hat bei mir einen Nachmittag oder so einen Besuch gemacht und einen Blick in eine französische Arztpraxis geworfen.

Das ist auch für mich immer eine bereichernde Zeit, da ich mit einem  erfahrenen Kollegen jene  Patienten besprechen kann, bei denen ich eine Zweitmeinung möchte und sicher manchmal auch brauche: Wenn unser Beruf  einen Nachteil hat, dann die “Isolation”, d.h. in eigener Praxis ist man nicht mehr Teil eines (ärztlichen) Teams, und damit fehlt die geistige Anregung und das Korrektiv des Kollegen.
Beruflich und privat zu trennen ist gut. Aber wenn Sie mit mir auch in persönliche(re)n Kontakt treten möchten, dann dürfen Sie mich auf Facebook besuchen!

Dr. med. Albert Schweitzer (1875-1965) in seinem Spital in Lambaréné in Französisch-Äquatorialafrika, dem heutigen Gabun. Professor  an der evangelischen-theologischen Fakultät der Universität Straßburg,  Dr. theol., Dr. phil, ordinierter evangelischer Pastor, ein hochbegabter Orgelspieler, Organist und Musikwissenschaftler... gebürtiger Elsässer gründete er noch vor dem ersten Weltkrieg mit deutschen Spendengeldern ein Missionskrankenhaus in einer französischen Kolonie.
Friedensnobelpreis 1954, Freund von Albert Einstein... nahm er nach dem 1. Weltkrieg seinen deutschen Wohnsitz in Königsfeld im Hochschwarzwald, wo er Nachbar und Freund von August Heisler wurde.

Dr. med. August G. Heisler war von 1910 bis 1953 in Königsfeld im Hochschwarzwald als Landarzt  in eigener Praxis tätig. Und Herausgeber  der  Allgemeinmedizinischen Fachzeitschrift “Der Landarzt” (heute: “Zeitschrift für Allgemeinmedizin”), Autor von wissenschaftlichen Publikation... und des Buches “Dennoch Landarzt”, das in 5 Auflagen über die Freuden und Sorgen des Collega rusticus, aber vor allem über die Medizin draußen in Dörfern und Bauernhöfen berichtet.

Besser als Dr. August G. Heisler es sagt, Autor von “Dennoch Landarzt” und 43 Jahre Praktischer Arzt in Königsfeld im Hochschwarzwald, lässt sich der gegenseitige Nutzen einer solchen Hospitation für Niedergelassenen und Hospitant sicherlich nicht formulieren (rechts oben).

Eine Wegbeschreibung finden Sie hier

  Eine Niederlassung auf dem Lande, das ist auch ein Aufbruch in die Ferne, weit weg von allem  Vertrauten und
Bekannten ... so wie eines Tages  Menschen in die Ferne des Weltalls aufbrechen werden und  nicht nur Raumsonden unsere bisherige Heimat als kleinen Lichtpunkt aus den Weiten des Weltenraums sehen.
Die Bordärzte auf Fernraumschiffen und in zukünftigen Weltraumkolonien werden in derselben Lage sein, wie die alten Ärzte in  abgelegenen Schwarzwald- oder Vogesendörfern: Sie müssen das Gesamt der Medizin abdecken - Innere Medizin und Orthopädie, Gynäkologie und Kinderheilkunde, einen Blinddarm entfernen und eine Sectio caesarea durchführen können ...
   
Ein Raumschiffbordarzt muss all das leisten,  wofür es auf einer unserer Fregatten 4 Ärzte gibt!

Heisler Landarzt C 2

“... (es) schwebt mir da immer vor die Errichtung von Reiseprofessuren an den einzelnen Hochschulen. Oberärzte mit besonderer Eignung für diesen Posten (...) sollten bereit sein, auf Wunsch hinauszuziehen aufs Land, einige Tage beim Arzt zu wohnen, mit ihm alle fraglichen Fälle zu untersuchen und zu besprechen.

Als Freund sollen sie Rat spenden, über modern Erprobtes  berichten an Hand der einzelnen Fälle und teilnehmen an den Freuden und Leiden des Landarztes und selbst von dem so anders gearteten Krankengut auf dem Lande Anregung mitnehmen zu neuer wissenschaftlicher Forschung, auch einmal ungezwungen Kranke in ihrer häuslichen Umgebung erleben, die ungeheilt oder unbefriedigt aus Klinik und Krankenhaus entlassen worden waren und die den Praktiker draußen oft vor seine schwersten Aufgaben stellen, nämlich: den Glauben ans Leben wachzuhalten, selbst wenn die Klinik die Hoffnungslosigkeit des Krankheitsfalles durch Röntgenaufnahme, EKG etc. einwandfrei festgestellt hatte.

Ich habe es früher immer mit meinem Schwager Prof. Goldmann, der ein hervorragender Chirurg war, für chirurgische Fälle, und mit meinem Freund Baron Stauffenberg für innere so gehalten, wenn sie zu bei mir zu Besuch kamen.

Es waren stets hohe Zeiten des wirklichen ärztlichen Erlebens mit langer Nachwirkung, und auch sie haben immer Wertvolles mitgenommen, da eben die Praxis draußen ein anderes Gesicht hat, anderes Material liefert als die Klinik und der Arzt draußen anders improvisieren muss als der Arzt im Krankenhaus, dem alle Hilfsmittel und stets genügend Hände zur Verfügung stehen.”
Dr. med. August Heisler. Dennoch Landarzt, 6. Auflage, unveränderter Nachdruck der 5. Auflage 1950, Hippokrates-Verlag Stuttgart 1984, p. 19f

Heisler Landarzt B 4